Neuigkeiten aus Kenia – Unsere Reise im September 2021 (mit Video)

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Fernweh

Wir reisen wieder nach Kenia

Unsere geplante Reise in drei verschiedene afrikanische Länder erschien uns zu Pandemiezeiten irgendwann dann doch zu riskant. Zu viele Grenzübertritte, zu viele Unsicherheiten, Tests und Formulare haben uns zur Absage bewogen. Mutig geworden durch unsere problemlose Kenia-Reise im vergangenen Februar, buchten wir kurzerhand um und spontan schliessen sich Melanie und ihr Tobi uns an. Die erforderlichen Formalitäten haben sich bislang nicht geändert. Auch wer geimpft oder genesen ist, benötigt zur Einreise einen negativen PCR-Test und muss ein Gesundheitsformular ausfüllen. Alles in allem keine grosse Sache und wir haben uns auch dieses Mal auf der Reise und auch in Kenia jederzeit sicher gefühlt.

«Glück widerfährt dir nicht -
Glück findet der, der danach sucht»

«Das soziale Engagement von Jo und John - Malaika Camp»​

Olare Owang Primary School

Wie auf jeder unserer privaten Afrika-Reisen, wollten wir auch dieses Mal die Gelegenheit nutzen, neue Projekte für unseren Verein zu besuchen und persönlich kennenzulernen. Unsere erste Station führte uns in die Masai Mara, wo wir wiederum im familiären Malaika Camp von Jo & John zu Gast sein durften. Neben ihrem Camp engagieren sich die Beiden auch sehr in sozialen Projekten für die Masai-Bevölkerung. Der Mittelpunkt ihres Engagements ist die Olare Owang Primary School, welche wir leider aufgrund Hochwasser im Februar nicht besuchen konnten. Dieses Mal hat es nun geklappt und wir konnten uns vor Ort ein Bild machen.

Obwohl an diesem Tag gerade Examen geschrieben wurden, wurden wir auf dem ganzen Gelände rumgeführt und wir durften überall reingucken. Die Kinder waren sehr neugierig auf uns, denn für einige von ihnen war es das erste Mal, dass sie weisse Haut gesehen haben und anfassen durften.

Der Besuch dort hat uns sehr beeindruckt, vor allem wenn man bedenkt, dass die Idee und der Grundstein für dieses Projekt erst im Jahr 2019 erfolgt ist. In der kurzen Zeit wurde bereits ein Schulgebäude mit Bibliothek erstellt, Schülerpulte und Stühle angefertigt und ein Brunnenbau (Trinkwasser für die Kinder) abgeschlossen.

 

Dennoch gibt es noch viel zu tun und zu verwirklichen. Da der Schulweg für die Kinder zum Teil zu weit ist (10 km und mehr), schlafen viele von ihnen vor Ort und können nur an den Wochenenden heim. Da es jedoch noch keine Schlafsäle gibt, wurden kurzerhand zwei Schulzimmer umfunktioniert und mit  Etagenbetten ausgelegt. Jedes Kind bringt am Morgen gesammeltes Brennholz mit zur Schule, denn gekocht wird für alle auf dem offenen Feuer. So ist ein mittelfristiges Ziel sicherlich der Bau eines Jungen-/Mädchen-Internats mit Küche.

Unser persönlicher Eindruck von dem Projekt war sehr gut. Durch die starke Verbundenheit von Jo & John vom Malaika-Camp vor Ort wird sichergestellt, dass alle Spenden ordnungsgemäss und nachhaltig eingesetzt werden.

Wir können uns sehr gut vorstellen, die Olare Owang Primary School künftig zu unseren Projekten aufzunehmen. Die Schule wird auch von dem Deutschen Verein «Education for all e.V.» untersützt. mit welchem wir in den nächsten Wochen sicherlich in Kontakt treten werden.

«Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr selbst.»

(Sprichwort der Malinke (Guinea))

«Wiedersehen macht Freude»

Besuch bei der Nice View Familie

Da Kenia ohne Besuch bei unseren Kindern unvorstellbar ist für uns, haben wir auch auf dieser Reise im Nice View Kinderdorf ein paar wunderschöne Stunden verbracht.

Mit der inzwischen traditionellen Ice-Cream und allerlei Geschenken und Spenden für die Kinder ausgestattet, werden wir freudig erwartet. Die Wiedersehensfreude ist auf beiden Seiten riesig und die Begrüssung entsprechend herzlich und berührend. Wie schön ist es doch, Mama Gudrun und all die strahlenden und fröhlichen Kinder wiederzusehen!

Für Melanie und Tobi ist es der erste Besuch im Nice View und so werden wir ausführlich durch Sozialarbeiterin Doris durch das Kinderdorf geführt. Im Vorfeld der Reise haben wir bei Mama Gudrun für unseren Shop und unsere Verkaufsstände allerlei afrikanisches Handwerk bestellt und so sind wir sehr schnell mit Schlüsselanhängern und Seifenschalen aus der Schreinerei und hübschen Stofftäschli aus der Schneiderei beladen. Wir freuen uns sehr, so wird doch unser Web-Shop immer bunter und vielseitiger.

Nach dem leckeren Mittagessen geniessen wir ein Plauderstündchen mit Gudrun, schauen den Kindern bei den Hausaufgaben zu und spielen mit ihnen. Seit unserem letzten Besuch ist die Nice View Familie um 5 neue Kinder gewachsen, welche wir nun auch das erste Mal begrüssen dürfen.

Viel zu schnell vergeht die Zeit und wir müssen langsam an den Abschied denken. Zum Abschluss überraschen uns die Kinder dann noch mit einem famosen Trommelkonzert und Tanzeinlagen – was für eine Freude ihnen zuzuhören und zuzuschauen 😊.

Liebe Nice-View Family, es war wieder so schön bei Euch! Ein herzliches Asanta Sana und bis zum nächsten Mal.

Auf dem Heimweg fahren wir auch wieder bei Kahindi vorbei. Er ist im Nice View Kinderdorf aufgewachsen und steht mittlerweile auf eigenen Beinen. Sein grosses Talent in Malerei und Kunst hat er zum Beruf gemacht und malt nun Bilder und sticht Tatoos. So dürfen wir auch dieses Mal mit zwei fantastischen Bildern im Gepäck heimreisen. Eines der neuen Bilder findet Ihr in unserem Web-Shop, der Erlös geht an das Nice View Kinderdorf. Das andere Bild erfreut uns privat jeden Tag von neuem und ist nicht verkäuflich 😊.

Auch unseren Kenia-Gärtner Rama haben wir wieder getroffen. Er hat für uns wieder einige der beliebten Sterne aus Palmblättern geflochten, eine sehr originelle Dekoration für ans Fenster oder auch an eine Wand nicht nur zur Weihnachtszeit. Die Sterne könnt Ihr ab sofort wieder in unserem Web-Shop bestellen.

«Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen.»

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